In-Memory versus OLAP
Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
OLAP
Werden in einem Unternehmen Business Intelligence Werkzeuge eingesetzt, ist es in der Regel auf der Suche nach Antworten auf dringende und wichtige Fragen, welche die Geschäftstätigkeit des Unternehmens tagtäglich aufwerfen.
Der Beantwortung solcher Fragen gehen in der alten Welt von BI-Anwendungen langwierige und umständliche Prozeduren voraus. Die herkömmliche und noch immer am weitesten verbreitete Generation von Business Intelligence Werkzeugen nutzt die OLAP-Technologie mit ihren bekannten und teilweise schmerzhaften Restriktionen und Limitierungen. Bevor mit dieser Technologie Unternehmensdaten analysiert werden können, sind Daten-Würfel zu bilden. Diese OLAP-Würfel (Online Analytical Processing Cubes) enthalten bereits (vor)Aggregierungen von einer Menge von Zahlen. Implizit enthalten sie also bereits alle möglichen Fragestellungen.
Standard-Reporting
Natürlich gibt es wiederkehrende Fragen wie: Hat sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr erhöht? Gelang es, die Zahlungsfristen unserer Debitoren zu reduzieren? Hat sich der Deckungsbeitrag wie geplant signifikant positiv entwickelt? Diese Fragen sind in der Regel schnell beantwortet, solche Fragestellungen gehören in das Standard-Reporting.
Ad-hoc Reporting
Aber was ist mit neuen Fragestellungen? Was, wenn sich das Umfeld schlagartig und unberechenbar verändert (Finanzkrise 2009)? Was, wenn der wichtigste Lieferant unerwartet ausfällt? Was, wenn sich das Kaufverhalten der wichtigsten Zielgruppe plötzlich ändert?
Ein Standard-Reporting auf OLAP-Basis ist mit solchen Fragen umgehend überfordert und nicht bzw. nur stark verzögert in der Lage, die notwendigen Antworten zu liefern. Stattdessen gilt es, diese neue Ausgangslage, dieses sich laufend und immer schneller verändernde Umfeld sofort abzubilden. Möglich, dass die eine, bestimmte Information nur heute benötigt wird – morgen ist es bereits zu spät und andere Informationen sind von Belange. Das Business-Intelligence-Werkzeug muss also in der Lage sein, ad-hoc Fragen zu beantworten oder einfach Fragestellungen erlauben, die bisher nicht vorhanden waren.
In-Memory
Mittels in-memory-Technologie entfällt die Notwendigkeit, voraggregierte Datenwürfel zu bilden. Stattdessen wird die tiefste Detailstufe (Buchungen, Transaktionen) direkt in den Arbeitsspeicher geladen. Und bei Bedarf erfolgen jene Aggregierungen, die der Fragesteller gerade benötigt. Ad-hoc und zur Laufzeit. Damit sind heute Verknüpfungen möglich, die gestern noch nicht von Relevanz waren. Damit werden bereits heute Fragestellungen erlaubt, die erst die Zukunft mit sich bringt.
In-Memory und QlikView
Ein Business-Intelligence Werkzeug der neuen Generation, das die In-Memory-Technologie vollständig verinnerlich hat, ist QlikView. Mit QlikView laden Sie schnell und einfach Ihre Transaktionen in den Arbeitsspeicher und analysieren umgehend, ohne Restriktionen, ohne lange Vorlaufzeiten jene Unternehmensbereiche, die Sie gerade heute, gerade jetzt interessieren. Aufgrund der assoziativen Fähigkeit erlaubt QlikView ad-hoc Fragestellungen und liefert Ihnen Antworten bevor Sie überhaupt die Frage stellen.
Sie denken gerade an Ihre Datenquelle, die inzwischen mehrere Dutzend Millionen Datensätze enthält – aufgebaut über die letzten fünf oder zehn Jahre? Da die Architektur von Beginn weg auf den Arbeitsspeicher ausgerichtet wurde, erlaubt QlikView auch die Verarbeitung von riesigen Datenvolumina. Statten Sie Ihren Server mit genügend Arbeitsspeicher aus und QlikView wird jede Datenmenge in Sekundenschnelle analysieren. Und so darstellen, wie sie es sich vorstellen. Ohne Zeitverzögerung. Hier. Jetzt.
Challenge us – fordern Sie uns heraus!
Sie sind skeptisch? Sie können sich das Ganze noch nicht so recht in der Praxis vorstellen? Sie würden es sich gerne im laufenden Betrieb ansehen?
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Lesen Sie hier weiter, was ein SiB-Workshop beinhaltet und wie er auch bei Ihnen stattfinden könnte.
