Beim Thema EFAS setzt die Spitex Schweiz auf harte Fakten: Nicht Bauchgefühl, sondern belastbare Kostendaten aus der Praxis sollen die anstehenden Tarif- und Finanzierungsverhandlungen prägen. Die Basis hierfür liefert die Heyde-Kostenrechnung in den einzelnen Spitex-Organisationen, die Zusammenführung der Daten erfolgt über den Benchmark von Polynomics.
Im folgenden Text erfahren Sie, wie operative Daten zu Brancheninformationen werden – und warum Vergleichbarkeit keine technische Nebensache ist, sondern Voraussetzung für eine faire und realistische Diskussion.
Das Gesundheitssystem der Schweiz steht vor einer umfassenden Umgestaltung: Die Einführung der einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS) soll – so die offizielle Zielsetzung – bestehende Fehlanreize korrigieren, die Kosten dämpfen und die Effizienz steigern.
Klar ist: Bei den anstehenden Verhandlungen zu zentralen Fragen der Finanzierung, Tarifierung und Kostenverteilung treffen verschiedene Interessen aufeinander.
Klar ist auch: Ein fairer Interessenausgleich kann nur durch eine faire, faktenbasierte Diskussion erreicht werden – und dafür braucht es eine belastbare Datengrundlage. Keine blossen Annahmen, keine vereinzelten Stichproben oder unscharfen Durchschnittswerte, sondern verlässliche, nachvollziehbare und branchenweit vergleichbare Kostendaten.
Kurz gesagt: Die Neuordnung der Pflegefinanzierung braucht Kostentransparenz. Und Kostentransparenz braucht vergleichbare Daten.
Vergleichbare Daten entstehen nicht von selbst – insbesondere nicht in den komplexen Strukturen des Gesundheitswesens. Die Schweizer Spitex-Organisationen bieten eine grosse Bandbreite an professionellen Pflege- und Unterstützungsdienstleistungen für Menschen aller Altersgruppen, die das Wohnen und Leben zu Hause zu ermöglichen.
Genau hier setzt die Heyde-Kostenrechnung an: Basierend auf den Rohdaten der jeweiligen Organisation unterstützen wir Spitex-Organisationen bei der strukturierten und nachvollziehbaren Erfassung aller Kosten nach national einheitlichen Standards.
Die einheitliche Erfassungslogik schafft Vergleichbarkeit – und damit die Grundlage für ein landesweites Benchmarking.
Die harmonisierten Kostendaten der einzelnen Spitex-Organisationen können nun in ein landesweites Benchmarking einfliessen. Dazu werden die Daten anonymisiert zusammengeführt und mit statistischen Verfahren vergleichend bewertet.
Technisch umgesetzt wird dies mit der Spitex Benchmark von Polynomics:
Das Benchmarking schafft eine schweizweite Kostentransparenz, die für alle Akteure von Vorteil ist.
Mit der Einführung der standardisierten Kostenrechnung mit Heyde erzielen die Spitex-Organisationen nicht nur eine spürbare Entlastung, sondern auch Erkenntnisgewinne auf mehreren Ebenen:
Das mit Polynomics realisierte Benchmarking ermöglicht einen Kennzahlenvergleich mit ähnlich strukturierten Organisationen: Dieser ermöglicht eine bessere Einordnung der eigenen Kostenstruktur und kann auch Verhandlungen mit Sozialversicherungen und Restfinanzierungspartnern unterstützen.
Je mehr Spitex-Organisationen sich am Benchmarking beteiligen, desto belastbarer wird die gemeinsame Datengrundlage – sowohl für die einzelnen Organisationen als auch für den Dachverband.
Die Spitex Schweiz gewinnt mit dem Benchmarking verlässliche Daten, die die Kostenstrukturen, Leistungsprofile und Rahmenbedingungen die Branche detailliert abbilden.
Das schafft Transparenz und bietet eine belastbare Grundlage für die anstehenden Tarif- und Finanzierungsverhandlungen im Kontext der EFAS.
Gute Kostenrechnung wirkt nicht nur nach innen. Im Kontext von EFAS gewinnt die KoRe der Spitex-Organisationen auch extern an Bedeutung – denn nur transparente und vergleichbare Daten ermöglichen faire, faktenbasierte Verhandlungen. Die Heyde-Kostenrechnung unterstützt die Harmonisierung der Daten in den Spitex-Organisationen. So können diese dann über den Benchmark von Polynomics anonymisiert zusammengeführt und für die Branche nutzbar gemacht werden.
Von der Kostenrechnung bis zum MIS – unsere Angebote für Spitex-Organisationen finden Sie auf der HeyCare-Website. Zum Spitex-Benchmarking können Sie sich bei Polynomics informieren.
Sprechen Sie uns gern auch persönlich an – wir freuen uns auf Ihre Fragen!
Marc Kaiser, Geschäftsführer
+41 44 405 60 50
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